2009/11/22

Generation IMM

2009/11/21

Unnützes Zeug

Was es nicht alles gibt. Anti-Cellulite-Haussocken. Da fällt einem nix mehr zu ein. Sowas kann doch nicht funktionieren, aber es gibt bestimmt genug Frauen, die diese überteuerten Stoppersocken kaufen und Tag und Nacht damit durch die Wohnung rennen in der Hoffnung am Ende einen Modelkörper zu haben. Solche Frauen kaufen bestimmt auch beim Teleshopping Bauchweg-T-Shirts und Sammelpüppchen aus Bisquitporzellan.

2009/11/17

Krank

Krank sein ist ne echt doofe Erfindung. Man fühlt sich matschig und irgendwann mag man nicht mehr im Bett oder auf dem Sofa rumliegen. Und da mein Hausarzt mir auch nix verschrieben hat, weil er meint, das geht auch so wieder weg, halte ich mich jetzt mit heißer Zitrone, Aspirin, Tee, Propolis und Vitamin-Brausetabletten über Wasser. Weil ich im kranken Zustand nicht konzentriert lesen kann, lasse ich mich vom TV berieseln. Erschreckend, was man da doch für ein Elend zu sehen bekommt. Aber es scheint wohl genug Menschen zu geben, die zu den Fernsehschrottkomsummenten gehören, sonst gäb es die Sendungen wahrscheinlich alle nicht. Wenn man ganz geschickt ist, dann kann man sich von morgens bis abends fast durchweg Kochsendungen oder billig produzierte reality soaps anschauen.

2009/11/13

Geisel der Menschheit

Welchen Sinn und Zweck erfüllen eigentlich Vorbands? Wer hat sie erfunden und wurde dieser Mensch dafür geteert und gefedert? Vorbands sind doch das überflüssigste was es gibt. Sie sind meistens schlecht (einzige Außnahme sind Die Ärzte als Vorband für KISS) und verzögern den Auftritt der eigentlichen Band unnötig. Vorgestern bei Skunk Anansie gab es auch wieder so eine schreckliche Band.

Den Namen habe ich mir nicht gemerkt, aber das würde ja eh nicht lohnen. Jedes Lied klang gleich. Man konnte teilweise auch nicht erkennen ob es ein extrem langes Lied oder 3 hintereinander weggespielte waren. Der Sänger war eine halb so alte und nicht mal halb so coole Version von Morrisey und stand entweder unter Drogen oder litt an Selbstüberschätzung. Der Rest der Band war auch eher profillos.

Aber mit das gemeinste an dem Übel Vorband ist ja, dass im Vorfeld oft nicht erwähnt wird, dass es eine Vorband gibt. So wie am Mittwoch. Wir haben vorher versucht rauszufinden ob uns soein Elend erwarten würde. Da wir keine Hinweise darauf gefunden haben, haben wir uns dann doch recht pünktlich am Ort der Veranstaltung eingefunden. Was für eine Fehlentscheidung. Man hätte sich echt nicht so beeilen müssen.
Aber abgesehen von der grottigen Vorband war das eigentliche Konzert sehr klasse.

2009/11/05

Es wird Zeit!

Da ja bald wieder die Osterhasen in den Regalen stehen müssen wir uns beeilen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Damit das besser klappt hier wie jedes Jahr der Klassiker. Ich wünsch schon mal frohe Feiertage. ;)

2009/10/30

Licht aus

Bei uns flackert ab und zu das Licht. Ich dachte ja erst, dass es etwas hausinternes ist, aber anscheinend doch nicht. Auch in anderen Orten in Schaumburg scheint es Stromschwankungen zu geben, wie mir berichtet wurde. Wahrscheinlich ist das AKW in Grohnde in die Luft geflogen und wir haben es bloß noch nicht bemerkt. Naja, nu is eh zu spät um panisch davon zu rennen. Der nukleare Fallout wird uns bestimmt jeden Moment erreichen.

2009/10/28

Versuchskaninchen

Ich hätte heute im Bett liegen bleiben sollen. War überhaupt keine gute Idee viel zu früh aufzustehen, ohne Frühstück zum Arzt zu fahren und sich Blut abzapfen zu lassen. Sonst hab ich damit keine Probleme. Aber heute war das irgendwie nichts für mich. Zuerst durfte die Azubine ihr Glück versuchen und hat in der Armbeuge vergebens nach einer passenden Vene gesucht. Dann probierte es mein Arzt und erzählte der Azubine, dass es manchmal Patienten gibt die schlechte Venen haben und dass man da dann auch schon einmal mehr ansetzen muss um Blut zu bekommen. Dabei prokelte er munter in meinem Arm rum und fand natürlich dank meiner Rollvenen nix. Hatte ich ihm aber schon vorher gesagt, dass er am Handgelenk erfolgreicher sein würde, aber auf mich hört ja keiner. Als nächstes bohrte er also die Oberseite meiner Hand an und fand auch wonach er gesucht hatte. Bloß nicht genug. Auf jeden fall wurde das zweite Röhrchen nicht voll, weil sich vorher mein Kreislauf verabschiedet hatte.

Nachdem ich dann auf eine Liege in einen anderen Raum verfrachtet worden war wurde ich dann ein drittes Mal angestochen. Und mit viel Tricks und einem eingeschlafenen Arm konnte dann auch noch das letzt Röhrchen mit meinem Blut gefüllt werden. Jetzt hab ich 2 Pflaster an der Hand und eins in der Armbeuge. Mal sehen wie groß die Blutergüsse dieses Mal werden.