Semifinale: Eurovision Song Contest

Meine Güte, war das gestern eine tragische Vorstellung. Da mochte man ja zwischendurch gar nicht mehr hingucken und besonders nicht hinhören. Manche Darbietungen grenzten schon fast an Körperverletzung, so schief wurde gesungen. Aber auch die Outfits waren, wie meine Kollegin sagen würde "granatenmäßig spitze". Die meisten Sängerinnen schienen wieder so arm zu sein, dass es nur noch für das Flugticket nach Helsinki, aber nicht mehr für ein anständiges Kleid gereicht hat. So manches T-Shirt ist da länger. Und die Herren versuchten es in Zirkusdirektor-, oder 70er-Jahre-Outfits, oder kamen gleich im Kleid auf die Bühne. Fazit: Es gab wieder viele optische und akustische Tragödien und immer kommen die Falschen Interpreten weiter. Da frag ich mich doch, ob die Zuschauer alle keinen anständigen Musikgeschmack haben. Mal sehen, wie es morgen beim Finale wird.

Kommentare

el comandante hat gesagt…
zum glück habe ich ja heute schon was vor. früher durchaus auch gerne private esc-parties, aber dieses jahr wieder einmal nur furchtbarster balkanesenpop, das muss nicht sein. da gibt es sogar hier wesentlich bessere muzik... und das will schon was heißen... wünsche Euch trotzdem tapferes durchhaltevermögen, wenn diese veranstaltung nüchtern kaum zu ertragen sein sollte... und was ist bitte sehr ein käseigel? bei uns reichte man bei den eurovisionsparties immer gerne käsepieker, die kulinarisch um weintrauben oder oliven erweitert gewesen sind. ist das sowas ähnliches??
Eva hat gesagt…
Ein Käseigel sind im Grunde auch nur Käsespieße die auf einen aus Plastik bestehenden Igel, mit für Pieker vorgesehenen Löchern, gepiekt werden. Wenn man keinen besitzt, dann kann man auch eine Melone oder einen Kohlkopf halbieren und ihn mit Alufolie umwickeln. Leider ist unser original Käseigel aus den 70ern verschollen, weswegen ich immer noch trauere, und ich muss jetzt immer leider zur Melonen- oder Kohl-Alu-Lösung greifen.