Moneybrother und die Matrix

Gestern waren Saskia und ich beim Moneybrother-Konzert im Kamp in Bielefeld. Ich bin vorher noch nie da gewesen und habe mir daher zwei kurze Wegbeschreibungen aus dem Internet gezogen. Einmal die schnelle Route und einmal die Benzin sparende Route. Beide unterschieden sich nun nicht so schrecklich viel, aber man merkte doch, dass SIE wieder zugeschlagen haben. Die letzten beiden angegebenen Straßen waren identisch, aber die Richtungen, in die man abbiegen sollte war nicht die gleichen.
Weiter auffällig unauffällig war, dass der Sound in dieser Freizeitbegegnungsstätte, in der das Konzert statt fand extremst gut war. Schon unnatürlich gut.
Außerdem riechen meine Klamotten von gestern fast gar nicht nach Rauch, obwohl um mich herum gequalmt wurde wie blöde.

Ansonsten war das Konzert klasse, auch wenn ich die Stücke von der neuen CD nicht kannte. Die kleine Bühne musste fast wegen Überfüllung geschlossen werden, denn auf den paar Quadratmetern drängelten sich zwischen den ganzen Boxen und Verstärkern neben Herrn Moneybrother auch noch ein Saxophonist der sich sehr Raumgreifend bewegte, ein Mann am Keybord, ein Schlagzeuger, ein Gitarrist, ein Bassist und ein Typ dessen Aufgabe nicht wirklich ersichtlich war.
Ein bisschen Angst hatte ich immer, wenn Moneybrother anfing wild autistisch rum zuwackeln, was aber glaube ich als Tanzen zu verstehen sein sollte, und es so aussah, als würde er gleich von der Bühne fallen.

Kommentare