Chaos im Garten Eden

Heute habe ich es doch glatt geschafft ein wenig florales Ambiente in mein kleines Stück vom Garten Eden zu bringen. Weniger als ich mir vorgenommen hatte, aber wenigstens etwas. Bevor überhaupt Blumen den Weg in mein Zuhause gefunden haben, mussten diese erst in einem schwierigen und, ich glaube für meine Mutter, sehr anstrengenden Auswahlverfahren ermittelt werden. Nach drei erfolglosen Besuchen bei Gärtnern hier in der Nähe. Zwei davon machten ausgedehnte Mittagspausen und beim Dritten war ich mir zu unschlüssig. Nummer Vier war dann ein Baumarkt. Nicht der meines Vertrauens, aber trotzdem habe ich bei ihm mein Geld gelassen. Gekauft hab ich...ähm...joa...Blumen und Gras. Bitte keine Fragen nach den Sorten stellen. Ich weiß es nicht. Es sind halt Blumen und das andere Zeug is so nen Ziergras-Bodendecker oder so. Egal. Es ist für Draußen geeignet und ich muss es im Winter nicht reinholen. Außerdem haben mir die Blüten gefallen. Reicht doch vollkommen aus für die Entscheidung. Wer braucht da schon Namen. Außerdem ist das bei meinem schwarzen Daumen eh Glückssache wenn die überleben. Da spar ich mir das, die Pflanzen mit Namen kennenzulernen.

Zurück im Garten musste ich feststellen, dass der zu bepflanzende Blumenkübel von einer Kolonie Ameisen bevölkert wurde. Nach etwas längerer Beratung mit meiner Mutter, entschieden wir uns für die Umsiedelung der Ameisen. Also wurden sie in eine Schubkarre geschaufelt und zum Bahndamm deportiert. Da haben sie jetzt ein neues Zuhause gefunden und bleiben auch hoffentlich da.

Danach den Kübel wieder mit Erde aus eigenem Anbau aufgefüllt und die Blumen reingepflanzt. So sieht das Ergebnis aus. Ja, ich weiß, schön ist was anderes, aber für den mehr oder weniger ersten Versuch, gar nicht so schlecht. Finde ich. Vielleicht hätte ich noch etwas mehr Erde gebraucht. Naja, nu ist es zu spät. Nächstes Mal.


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