Und noch ein Konzert

Samstag gings dann mit dem nächsten Konzert weiter. Dafür sind wir nach Hameln in die Sumpfblume gefahren. Ich glaube, das letzte Mal, dass ich da war ist auch schon einige Jahre her. Mindestens 10 und es muss Subway to Sally gewesen sein, wenn ich mich richtig erinnere. Es war auf jeden Fall sehr voll und warm und es wurde Feuer gespuckt, was das ganze noch wärmer macht.
Aber egal. Ich will ja nicht über Konzerte berichten, die im letzten Jahrzehnt waren und an die ich mich nur noch dunkel erinnern kann. Auch wenn ich bei dem einen Lied der ersten Vorband namens Unzucht die ganze Zeit drüber nachgedacht habe, an welches Lied von Subway to Sally mich das erinnert. Leider bin ich noch nicht drauf gekommen, was ja eigentlich auch total wumpe ist. Musikalisch würd ich die Band als deutschsprachigen Gothicrock beschreiben. Insgesammt ist das Urteil von Katja und mir, dass der Sänger ne schicke Jacke an hatte, er das Schminken noch mal üben sollte, aber ansonsten Unzucht gar nicht schlecht sind.

Danach gabs dann Lord of the Lost. Die haben zwar den Musikstil auch nicht neu erfunden, aber die Musik hat sehr gefallen. Auch das Angucken hat sehr viel Spaß gemacht. Besonders uns Frauen, naja Teilen. Gut gebaute halbnackte Männer guckt man sich ja gern mal an. Auch wenn ich die ganze Zeit das Bedürfnis hatte, dem Sänger ein Nutellabrot schmieren zu müssen, damit er nen bisschen was auf die Rippen bekommt.:)

Zum Schluß kam dann, was ne Überraschung, die Hauptband des Abends: Mono Inc.. Ich muß ja zugeben, dass ich die vorher nie wirklich wahrgenommen habe und erst durch Freunde auf die Aufmerksam geworden bin. Hatte auch nur grob die Alben vorher durchgehört, aber durchaus für hörenswert bewertet und deswegen bin ich mit zum Konzert gegangen. Live waren sie genaus hörenswert, wie auf Platte. Sowohl unpluged, als auch mit vollem Stromeinsatz können die gut Stimmung machen. In meiner Konzert-Top25 konnten sie sich auf jeden Fall einen Platz erspielen. Ich werd sie mir bestimmt noch mal anschauen, spätestens aufm Mera Luna dieses Jahr. Es lohnt sich!

Fazit: Abend war klasse. Drei gute Bands gesehen. Vor dem nächsten Lord of the Lost-Konzert ein Nutellabrot einpacken. Meine Links-Rechts-Schwäche für den Heimweg versuchen in den Griff zu bekommen. Das nächste Mal selber fahren, um Herzinfarkte zu vermeiden.





Kommentare